Poetische Kurzgeschichten
                                                                   to kill a winterstorm
 
 
 
 
 
 

Ein Epos... Land der Landschaft.

Das Getreide gedeiht schon seit millionen von Jahren auf den endlosen Feldern... vereinzelte Felsen künden aus längst vergangener Zeit.

Eine fröhlich rustikale Stimmung durchströhmt das Land... düster doch irgendwie freundlich, gerade so als sei der Frühling schon immer aus dem Schoß des Winters erwachsen.
Und es ist Frühling!

Wir sehen uns als Kinder dieser Zeit... wir schweben in glückseeligkeit, voller Hunger und wärme über dies Land.
Die endlosen Felder... gelb und warm... die geheimnissvollen Ruinen und die kleinen Wäldchen die sie umgeben... umschließen uns und geben uns der Mutter Brust.

Wir sangen im Chor so manche Zeit.. im hohen Grase haben wir gelegen und schauten auch über manch steilen Hang in die Ewigkeit.

Ein Gemäuer...
ein Tor...
es ist ein Relikt aus alter Zeit....
einer Zeit die niemand mehr kennt und die sich auch niemandem mehr erbarmt...
es bleiben einzig die Ruinen.. und sie sind wunderschön!

In der Wüste...
Wir trafen mal einen... weit draussen im Lande.
Der trug die Kleider eines Gottes und wollte an einen seltsamen Ort.
Er gefiehl mir.. war mir sympathisch auf den ersten Blick.

Nacht...  wir machen ein Feuer
die weiten der Wüste... nur der laue Wind und die Sterne umgaben uns und schenkten Glück.

Er wurd hier geboren.. wie jeder von uns.
sei innerstes trug er stehts nach aussen und tat gut daran.
Seine Kleidung schützte Ihn.. so seltsam.. fast dreckig.... aber dennoch edel rustikal.

Dies war die Zeit der Läufer.
und führwahr meine Freunde... unterwegs waren wir!
 

Die Reise beginnt...

und sein Mantel glänzte sonderbar in der vergehenden Landschaft... die nun von warmen Sonnenstrahlen liebkost wurde.

es war noch ein weiter Weg... so sagte er...  und dabei ging ich stehts hinter ihm her
der Wind war unser begleiter er erfrischte uns... gab uns erholung von dem drohendem Gold.
und so wie er fegten auch wir übers Land.. jedoch auf liebevolle Weise...

und kannten wir auch Reichtum nicht... so wußten wir doch zu genießen... und waren reich daran.

Sträucher... verdorrt und ausgebrannt...  vereinzelte Steine...  und ringsumher endlos warmer Sand
Die Sonne hatte diesen Teil gezeichnet... das Tal... die große Mutter wars.

Wir durchschritten so manch Todestal und fühlten uns doch wohl dabei... wir waren...
...Unverwundbar... der Jugend reiner Sproß.

gezeichneter Weg... und die Steine glänzten wie warmes Gold das die untergehende Sommersonne färbte.
 

Die Stadt....

Die Stadt...   ein seltsamer Ort...    dreckig und alt..  rauhe Massen...  Menschen gehn vorbei...  ständiges gebrabbel....  Futurismus
Die Rohre erstreckten sich bis unter die ersten Wolken.. die dann.. so dachte ich... wohl für den Regen verantwortlich zeichneten... jedenfalls konnte mich in dieser Stadt nichts mehr überraschen und so malte ich mir die wildesten Szenarien und Thesen aus.

Doch er saß nur da und starrte einen kleinen gläsernen Garten an.

Er redete nicht viel... und ich hatte so etwas wie ehrfurcht vor Ihm... es war seine Art  wie er ging   etwas sagte oder einfach nur da saß.. er erfüllte mich mit erfurcht... durch und durch.

Doch nun sagte er wieder etwas.. nach langer Zeit... und ich lauschte ihm sehr angespannt denn ich wollte alles sehr genau erfassen.

Alles ist wunderbar...  wir bleiben hier...   hab vertrauen...  es wird etwas wundervolles geschehen.

seine Worte klangen in mir noch minuten später...  und ich war in einer art trance des glücks vollkommen befriedigt und genoß jedes weitere Wort.

Ich hörte gerne zu.. schon immer  doch nur wenige Menschen  schaften es mich in diesen zustand zu versetzten.

Die Welt verging..  und Pflanzen tanzten Ihren Reigen und wurden wild... das war die Zeit der Blüte und alles ward wunderbar. Die Rustikale verschmolz und in der grünen Rankenpracht schimmerte es dunkel golden braun..  der alten tage Relikt...  und es ward  Frühling.

Das GAP war unsere heimat....

...Und die grüne Republik ward geboren

er stand vor der grauen Mauer von Recycle City... sein Mantel wehte im Wind... und im Fundament waren Risse als wär es so gewollt.

Der Wind wehte lau... und ich schaute leicht umher und wie ich ihn da sah.. vor der Mauer... im seichten Abendwind... war alles Glück mein... und Glück in mir.

Mauern stürtzen - sei wachsam.
 
 

GAP

"Es war das Ende unserer Tage und wir spührten es"

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