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Modessa .005
Aufstieg und Fall
Jugendzeit ist niemals traege, doch vom vorbehaltlichem sein bestimmt.
Darum ging es in jenen Tagen, junge Imperien zum Aufstieg bestimmt
Voller Tatenkraft und kreativ, lebten sie die Kunst ihrer Muse , doch
dereinst da kommt der Tag an dem der langsame Zerfall beginnt.
Wie ein heller Kern der langsam vergeht und schwarz in schwarz zuneige
geht.
Junge Imperien zum Abstieg verdammt, doch einige koennen es noch immer,
haben ihre Muse nach aussen gelebt.
Einraum Raum.
Jugendzeit
wenn dereinst, die trueben Tage mir gefallen.
Die Straßen werden kalt und grau, fuer mich ihr schoenstes Kleid
tragen und hingebungsvoll
wende ich mit sanftem Schritt, genussvoll sanft liebkosend ihr
meine Gegenwart zu.
Diese Tage waren simpel, doch voller Glueck am alte Tore das verfallen
stand, inmitten laermendener Faktoren, die doch
so lieblich annerkannt fuer mich zum ganzen wohl gehoeren.
Genuss war allerortens, wie alles aus unseren Jugendtagen, allein und
auf sich gestellt, Jugendzeit ist niemals traege.
Ewig fahrend, in die endlos lange Nacht die uns das kreative Leben
bedeutet, gute Zeiten eine Nacht lang, die nie zuende geht.
die trueben Tage
Modessa 005,
lang habe ich gewartet, im Hotel Delachour, auf dich.
Hoffend erwartet, kalte Straßen voller grauem Licht.
es versteht sich hier mir zu gefallen, die lange Abende, die
Pflastersteine die so oft meine Freunde waren.
Kalter Caffee im Caffee Chasou'r, leuchtend zieht das Leben vorbei und
hinterher wird alles so wie damals sein, wie es immer schon war.
Wenn eines Tages das Heute nicht zum goldenen Gestern wird, ist meine
Zeit verwirkt und nur Errinerungen bleiben,
in dessen warmen goldigen Schatten man Zuflucht, Trost und Muse
sucht.
lang habe ich gewartet, im Hotel Delachour, auf dich... doch herein kam
der Portiee und schoss auf mich.
ANGST
dunkelheit, erstrahlter Raum, kalt und blumig.
das dunkle Portal, ewiges Grauen und doch so sinnlich anmutend.
lange Finger, tastend, voll Begierde, geblendet und verzueckt.
Einraum Grab.
